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Gutachten und Feldtests für OKM Metalldetektoren durchgeführt

Während der Überprüfung von OKM's Metalldetektoren (auch als “Future Series” bekannt) wurden unterschiedliche praxisnahe Tests von Dr. Karl-Heinz Walker durchgeführt. Er ist ein unabhängiger Physiker und Gutachter für Mess- und Sensortechnologie und wurde von der IHK Karlsruhe (Industrie- und Handelskammer) als technischer Experte und Gutachter öffentlich bestellt und vereidigt.

Alle Feldtests wurden in der Zeit vom 14. bis 18. Juli 2006 durchgeführt. Wir stellten dazu zwei unserer bestverkauften Produkte zur Verfügung – den eXp 4000 sowie das Future 2005. Für die weiteren Untersuchungen wählte sich Dr. Walker einige dieser Produkte aus und entnahm sie unserer Serienproduktion. Der Beweggrund für die Erstellung dieser Testreihe bestand darin, die generelle Zuverlässigkeit und Wiederholbarkeit der implementierten Ortungstechnologie unserer Metalldetektoren auf den Prüfstand zu stellen.

Mit den ausgewählten Produkten wurden folgende Tests durchgeführt:

  • Metallortung von verschiedenen metallischen Objekten (Eisen, Aluminium, Gold)
  • Detektion von unterirdischen Hohlräumen (Tunnel, Plastiktonne)
  • Tests zur Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit (benachbarte Objekte, Messauflösung, Objekttiefe)

Nach dem Test unserer OKM Metalldetektoren auf verschiedenen Plätzen und unter variierenden Umgebungsbedingungen, fertigte der Gutachter Dr. Walker einen abschließenden Testbericht sowie ein offiziell unterschriebenes Zertifikat an.

Detektion von Aluminiumkoffern in verschiedenen Tiefen

Für diesen Feldtest wurden einige Aluminiumkoffer in Tiefen von 0,5 m, 1,0 m, 1,5 m und 2,0 m vergraben. Mit dieser Untersuchung wurde die zuverlässige Ortung von nahe beieinanderliegenden Objekten aus Edelmetall getestet. Etliche Wochen bevor der eigentliche Test stattfand, vergruben wir alle Objekte im Boden. Dadurch hatte der aufgewühlte Boden etwas Zeit sich zu setzen und sein Einfluss auf die Messung war weniger stark.

Dr. Walker benutzte den Metalldetektor eXp 4000 für die Messung auf dem Testfeld. Die interessante Frage, die es zu beantworten galt lautete: „Wird er alle Koffer als einzelne Objekte identifizieren können oder wird nur ein einziges großes Objekt sichtbar werden?“

Vorbereitung der Aluminiumkoffer
Vorbereitung der Aluminiumkoffer
Lange bevor der eigentliche Feldtest begann, haben wir vier Aluminiumkoffer in unterschiedlichen Tiefen vergraben.
Grafische Darstellung in Visualizer 3D
Grafische Darstellung in Visualizer 3D
Alle vier Aluminiumkoffer sind in der aufgezeichneten Messung klar und deutlich als Anomalie sichtbar.

Die grafische Darstellung der aufgezeichneten Messung sah sehr vielversprechend aus, denn die vier vergrabenen Objekte konnten separat identifiziert werden. Einer der wichtigsten Aspekte, den wir mit diesem Experiment bestätigen konnten, war die Tatsache, dass lange vergrabene Objekte besser detektiert werden können als frisch vergrabene Gegenstände.

Ortung von unterirdischen Tunneln

Ein weiterer Feldtest bewies, dass die Detektoren von OKM nicht nur Metallobjekte sondern auch verborgene Tunnel, Kammern und Hohlräume detektieren können. Das entsprechende Gutachten wurde in der Altenburger Innenstadt durchgeführt, wo ein altes Gewölbe (Wasserkanal) existiert. Dieser Tunnel ist ca. 6 m unter der Erdoberfläche und hat eine Breite von 1 Meter. Seit vielen Jahrzehnten ist dieser Kanal der Überlauf des Stadtteichs.

Dieser Ort war sehr gut zur Überprüfung der Fähigkeiten zur Tunnelortung geeignet. Über dem Tunnel befindet sich ein großes Metallgeländer, das die Messung leicht beeinflussen kann. Dr. Walker achtete daher auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand, um nicht das Geländer selbst zu orten.

Unterirdischer Tunnel
Unterirdischer Tunnel
Das Gewölbe, welches als Überlauf des Stadtteichs dient, befindet sich 6 m unter der Erdoberfläche. Es wurde ein Sicherheitsabstand zum Metallgeländer eingehalten, um dessen Einfluss zu reduzieren.
Messbild des verborgenen Tunnels
Messbild des verborgenen Tunnels
Die endgültige Messgrafik, die mit dem Metalldetektor eXp 4000 aufgezeichnet wurde, erzeugte eine schöne drei-dimensionale grafische Darstellung. Die blaue Farbe deutet auf das detektierte Tunnelsystem hin.

Die geophysikalische Messung wurde direkt über der verborgenen Struktur durchgeführt, wo eine asphaltierte Straße und ein gepflasterter Fußweg angelegt sind. Der Metalldetektor eXp 4000 wurde im parallelen Scan-Modus eingesetzt, um hochpräzise Messdaten zu erhalten. Die daraus resultierende Messgrafik, die zu unserer Analysesoftware Visualizer 3D übertragen wurde, zeigte den unterirdischen Tunnel und seinen Verlauf sehr deutlich an.

Der farbigen Repräsentation der Messung zufolge, war das tiefliegende Tunnelsystem genau dort, wo wir es erwarteten. Wir konnten sogar die leichte Biegung des Tunnels erkennen. Zusätzliche Kontrollmessungen bestätigten die Existenz des Gewölbes und somit auch die Wiederholbarkeit der Messergebnisse, die mit OKM's Ortungstechnologie erreicht werden kann.

Detektion von vergrabenen Goldbarren

Ein sehr wichtiger Feldtest wurde mit vergrabenen Goldbarren durchgeführt, um die Fähigkeiten der Golddetektion unserer Metalldetektoren zu testen. Dieses Experiment wurde speziell für Schatzsucher und Goldsucher angelegt, die unsere Produkte zur Ortung von vergrabenen Edelmetallen (z.B. Gold, Silber, Kupfer und Bronze) einsetzen. Dazu platzierten wir Goldbarren in verschiedenen Tiefen unter der Erde, womit wir zudem die Tiefenleistung unserer Geräte analysieren konnten.

Ortung von vergrabenen Goldbarren
Ortung von vergrabenen Goldbarren
Das Testfeld wurde mit Goldbarren in verschiedenen Tiefen präpariert, um die technologischen Fähigkeiten der Metallortung unserer Geräte zu testen.
Messgrafik eines Goldbarrens
Messgrafik eines Goldbarrens
Die entstandenen Messgrafiken der einzelnen Goldbarren unserer Testanwendung zeigen die Barren deutlich als rot gefärbte Anomalie.

Wie bereits alle anderen Feldtests zuvor, wurde auch der Goldtest erfolgreich abgeschlossen. Unsere Messtechnologie war in der Lage, die vergrabenen Goldobjekte zu detektieren. Bei der angezeigten Messtiefe gab es lediglich kleinere Abweichungen. Damit kann der Schatzsucher gut abschätzen, bis zu welcher Tiefe er graben muss, um die Artefakte zu finden.

Nach der Beendigung des Gutachtens und dem erfolgreichen Abschluss aller Feldtests, erstellte Dr. Walker einen abschließenden Testbericht mit Zertifikat. Diese praktischen Untersuchungen zeigten die Tauglichkeit und Zuverlässigkeit der OKM Messtechnologie, die wir in unsere Metalldetektoren und 3D-Bodenscanner der “Future Series” verwenden. Alle OKM Produkte werden ausschließlich in Deutschland hergestellt (Made in Germany) und werden kontinuierlich verbessert, um auch tiefere Objekte zu detektieren, kleinere Gegenstände aufzuspüren und noch bessere Messergebnisse zu erzeugen.


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